circus

circus

circus

von Arne Mannott

Premiere am Donnerstag, 18. März 2021

weitere Vorstellungen am Freitag, 19. März 2021

im WUK – großer Saal

 

 

Nach mehr als 20 Jahren Zirkus-Schaffen stellt der Künstler seine Praxis radikal in Frage und erforscht auf einer sehr persönlichen Ebene, was dieser Schnitt für ihn bedeutet. Circus untersucht das Verhältnis des Künstlers zu seinen Requisiten und was geschieht, wenn die alte, sehr verinnerlichte und tausendfach wiederholte Bewegungssprache nicht mehr wie gewohnt verwendet werden kann. Was ist das Wesen des Zirkus, wenn wir die Wiederholung der „auswendiggelernten“ Tricks streichen? Zugleich stellt sich die Frage, inwiefern eine Rekontextualisierung bestehende (Zirkus-) Klischees überschreiben kann.

choreography, performance: Arne Mannott
sound, performance: Gammon
dramaturgical support: Kai Krösche
light: Alexander Wanko
video: Christian Schratt, Kai Krösche, Arne Mannott
support props/stage: Markus Liszt
song „entry of the gladiators“ (originally by Julius Fučík): Verena Zeiner
production: ProSiBe / Siglind Güttler, Bernhard Werschnak
photo-credits: Natali Glisic
residencies and support: Ehrenfeldstudios Köln, HuggyBears, Katapult Berlin, Arbeitsplatz Wien, KreativKultur
A Co-production with WUK performing arts,
supported by Stadt Wien Kultur and BMKÖS

Spectacle müssen seyn

Spectacle müssen seyn

von Arne Mannott

Premiere im Mai 2021

 

„Spectacle“ gab es so einige in Wien, einer Stadt mit einer reichen Zirkusgeschichte. Der performative Stadtspaziergang besucht die historischen Wiener Zirkusorte und beleuchtet Glanz und Schattenseiten dieser „proletarischen“ Kunstform sowie die Weiterentwicklung zur heutigen zeitgenössischen Ausprägung. Eine Performance zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Das Projekt wird gefördert von SHIFT Basis.Kultur.Wien.

Idee, Konzept und Regie: Arne Mannott
Performance: Maja Karolina Franke, Ralph Öllinger
Produktion: ProSiBe

Songs About Places

SONGS ABOUT PLACES

von Bum Bum Pieces

Premiere im Sommer 2021

Tickets:
freie Spende

 

Jedes Haus, und sei es noch so ein unbedeutendes, hat eine Geschichte, ist voll mit Erinnerungen, Funktionen, Menschen, Dingen. Eine Blaupause für menschliches Leben, die gefüllt wurde mit Alltag, Küche und Teppichboden. Jedes noch so hässliche, wie jedes wunderschön und kunstvolle Haus steht in unserem Alltag, auf unserem täglichen Leben, bietet uns unbemerkt Kontinuität und Orientierung. Wir bemerken es erst, wenn es weg ist, stehen staunend vor den Löchern in der Welt, mal gleichgültig, mal wütend, weil wir nicht einmal gefragt wurden, ob es uns nicht stört, dieses Loch in unserer ganz persönlichen Welt.

Songs about places bietet die Möglichkeit, Abschied von drei zum Abriss freigegebenen Häusern zu nehmen, gemeinsam mit anderen kurz innezuhalten und dem kleinen Stück Welt, sei es nun groß und wichtig oder ganz klein und unbemerkt, etwas Bedeutung zu schenken.

Dafür schafft das Theaterkollektiv Bum Bum Pieces einen Ort der Begegnung direkt an der Baustelle. Im Setting einer musikalischen Abschiedsfeier werden Geschichten über das Haus und seine Bewohner*innen erzählt, welche zuvor in einem Rechercheprozess gemeinsam mit Menschen aus der Umgebung gesucht wurden. Dem pragmatischen, oft brutal wirkenden Vorgang des Abrisses wird dadurch eine intime Atmosphäre verliehen und dem Haus und seinen Bewohner*innen eine Stimme gegeben, welche die Zuschauer*innen zur Reflexion über eigene Wohn- und Lebensräume anregt.

Das Projekt ist als Serie konzipiert und möchte drei Haus-Abbrüche in verschiedenen Bezirken Wiens begleiten.

Das Projekt wurde gefördert von SHIFT Basis.Kultur.Wien.

Idee & Konzept: Bum Bum Pieces (Simon Windisch und Nora Winkler)
Regie: Simon Windisch
Performance: Nora Winkler
Komposition: Robert Lepenik
Produktion: ProSiBe

Ole Ole Ole – Eine Ode an den Käfig

Ole Ole Ole: eine Ode an den Käfig!

von Verein FUORI – Verein für performative Kunst

Premiere im Sommer 2021

 

 

Ole Ole Ole: Eine Ode an den Käfig!
Eine tanzende Fußballperformance im öffentlichen Raum

Das Projekt ist als Serie konzipiert und wird in 3 Sportkäfigen in Wien stattfinden.

Das Projekt wird gefördert von SHIFT Basis.Kultur.Wien.

Idee & Konzept: Verein FUORI – Verein für performative Kunst
Konzept und Durchführung: Christina Rauchbauer, Mary Peer, Simone Kühle
Komostion: Stefano D’Alessio
Kostüm: Silvia Scheibelhofer
Produktion: ProSiBe

ALT

Alt

Ein Robotermusical von Bum Bum Pieces

Premiere am 12. Januar 2020
und 15.-19. Januar 2020
um 20.00 Uhr

im WUK – Projektraum

Tickets:
20 €/ 15 €

hier und telefonisch unter: 0699 11344312

Die Gelenke knirschen und knarren. Der Arm ist schwer. Der Griff wird locker. Alles verlangsamt, alles vergessen. Niemand kommt auf Besuch. Wer nicht mehr arbeiten kann, hat keinen Sinn mehr. Besonders als Fertigungsarm. Doch dann, eine streichelnde Hand und die Erinnerung an dieses eine Lied. Das Lied der Jugend. Die Maschine weint und beginnt leise zu summen.

Bum Bum Pieces untersucht Menschen und Maschinen in Pflege und lädt zu einem musikalischen Abend, der möglicherweise kein richtiges Musical ist.

Idee & Konzept: Bum Bum Pieces (Simon Windisch und Nora Winkler)
Regie: Simon Windisch
Performance: Victoria Halper, Nora Winkler
Komposition: Manfred Engelmayr, Robert Lepenik
Live-Musik: Robert Lepenik, Nora Winkler
Roboterbau: Stefan Bauer
Dramaturgie & Presse: Kai Krösche
Produktion: ProSiBe